|
| Abschlusstabelle 2. Bezirksklasse Dresden A |
Platz
|
Mannschaft |
MP |
BP
|
| 1 |
SV Traktor Priestewitz
|
16 |
47,0 |
| 2 |
SV TUR Dresden 2
|
15 |
47,0
|
| 3 |
USV TU Dresden 6
|
14
|
43,0
|
| 4 |
SV Ottendorf-Okrilla
|
12 |
46,0 |
| 5 |
Schachklub Heidenau 2 |
11 |
39,5 |
| 6 |
BSV Chemie Radebeul 2
|
10 |
41,5 |
| 7 |
SV Dresden-Striesen 1990 4 |
6 |
30,0 |
| 8 |
TuS Coswig 1920 5 |
4 |
29,5 |
| 9 |
SC Hoyerswerda 4 |
2 |
24,0 |
| 10 |
SC 1911 Großröhrsdorf 4 |
0 |
12,5 |
Mannschaftstermine
Runde
|
Datum
|
Gegner
|
Ort |
| 1 |
18.09.2011 |
Schachklub Heidenau 2 |
H |
| 2 |
09.10.2011 |
BSV Chemie Radebeul 2 |
A |
| 3 |
06.11.2011 |
SC Hoyerswerda 4 |
H |
| 4 |
20.11.2011 |
SV TUR Dresden 2 |
A |
| 5 |
11.12.2010 |
USV TU Dresden 6 |
H |
| 6 |
15.01.2012 |
SV Ottendorf-Okrilla 1 |
H |
| 7 |
05.02.2012 |
TuS Coswig 1920 5 |
A |
8
|
04.03.2012 |
SV Dresden-Striesen 1990 4 |
H |
| 9 |
01.04.2012 |
SC 1911 Großröhrsdorf 4 |
A |
| Br. |
SV Traktor Priestewitz 1 |
6,5:1,5
|
Schachklub Heidenau 2 |
| 1 |
Pfaffe, Mike |
½:½ |
Jeschke, Erik |
| 2 |
Schmidt, Daniel |
1:0 |
Kluge, Jürgen |
| 3 |
Gose, Paul-Lukas |
1:0 |
Siegel, Peter |
4
|
Gose, Olaf |
1:0 |
Kluge, Bernd |
5
|
Eilmes, Franco |
1:0 |
Lauterbach, Eberhard |
| 6 |
Lehmann, Uwe |
1:0 |
Noack, Lutz |
| 7 |
Noppes, Wilfried |
0:1 |
Weiß, Herbert |
| 8 |
Schmidt, Sergej |
1:0 |
Hanisch, Wolfgang |
1.Runde gegen SK Heidenau II
Keine Niederlage im ersten Spiel der Saison, war das erklärte Ziel unserer Männermannschaft.Bedingt durch eine neue Reinfolge unserer Aufstellung sollte ein Sieg auch Möglich sein, da wir im letzen Jahr gegen die 3. Mannschaft von Heidenau noch verloren haben.Schade nur das Wilfried seine bessere Stellung sogar noch verloren hat, auch Mike übersah einen eindeutigen Gewinnzug. Besonderes Lob für Daniel und Paul-Lukas die ihre Gegner, welche weit aus höhere Wertzahlen besitzen, überlegen „an die Wand spielten“.
Franco Eilmes
| Br. |
BSV Chemie Radebeul 2
|
3,5:4,5 |
SV Traktor Priestewitz 1 |
| 1 |
Bernstein, Reiner |
½:½ |
Pfaffe, Mike |
| 2 |
Otto, Marc |
½:½ |
Gose, Paul-Lukas |
| 3 |
Werner, Helmut |
1:0 |
Weser, Dietmar
|
| 4 |
Hartmann, Ehrenfried |
0:1 |
Gose, Olaf |
| 5 |
Lucas, Bernd |
1:0 |
Eilmes, Franco |
| 6 |
Bernstein, Ralf |
0:1 |
Lehmann, Uwe |
| 7 |
Kasimir, Burkhard |
½:½ |
Noppes, Wilfried |
| 8 |
Maschik, Helmut |
0:1 |
Schmidt, Sergej |
Die zweite Runde in Radebeul. Olaf gewann seine Partie als erster. Herzlichen Glückwunsch! Sofort danach machte Wilfried Remis, so dass wir in Führung blieben. Uwe gewann seine Partie und baute die Führung weiter aus. Ich selbst stand sauschlecht, da ich meinem Gegner viel Raum einnehmen ließ und keinen Platz für meine eigenen Figuren hatte. Ich musste sehr viel Zeit investieren, um meine Figuren halbwegs zu entwickeln. Dabei gewann ich einen Bauern, was meine Stellung nicht sonderlich verbesserte, wegen zu wenig Spielraum und einer gefährlichen halboffenen h-Linie für seine Türme. Der Bauernverlust hat anscheinend meinen Gegner aber so irritiert, daß er im übernächsten Zug kompensationslos seine Dame einstellte und nach einer anschließenden Springergabel gegen König und Turm aufgab. In 25 Zügen habe ich meine eigene Dame nicht einmal berührt, was man übrigens nicht unbedingt als weise bezeichnen kann. Die Dame hatte einfach keine Felder. Mein Sohn Daniel zeigte mir später die richtigen Züge in der Englischen Eröffnung, die ich auf dem Brett nicht erwartete.
Nach diesem glücklichen Erfolg lagen wir dem Mannschaftssieg mit 3,4:0,5 sehr nahe. Drei andere unserer Spieler standen mehr als gut, sie hatten beste Aussichten auf einen Sieg. Lediglich Dietmar übersah einen Spieß, verlor Qualität und später auch die Partie. Paul-Lukas hatte mit Schwarz eine Megastellung erreicht, gab seinen Springer, drückte aber dafür einen Freibauern bis auf die vorletzte Reihe vor. Er hat alles richtig gemacht, zum Schluss aber eine falsche Entscheidung getroffen, sich für ein Remis einzuwilligen. Seine Stellung war glatt gewonnen. Sie sah ungefähr so aus. Schwarz zieht und gewinnt. (Man stelle den schwarzen König auf h6, sonst gibt es Damenschach und Schwarz kann micht gewinnen.)

Seine Entscheidung hatte im Nachhinein keine großen Auswirkungen auf das Mannschaftergebnis. Er war natürlich sehr forh, am zweiten Bret gegen einen überlegenen Spieler ein Remis geholt zu haben, so daß er emotional handelte. Ein Spruch fällt mir gerade so ein: wenn Dein Gegner um ein Remis bittet versuche herauszufinden, was ihn bedrückt. Durch solche Fehlentscheidungen als Nachwuchsspieler lernt man viel mehr, da sie für immer im Gedächtnis bleiben und ihn in solchen Situationen zur richtigen, abgeklärten Herangehensweise zwingen werden. Von daher einen Glückwunsch zu dieser tollen Partie und einer wichtigen Erfahrung fürs Leben.
Mike hatte einen Mehrbauern in einem Springer-Läufer Endspiel. Der gegnerische Springer blockerte zuverlässig den geschützen Freibauern auf einem für den Läufer unerreichbaren Feld. So ein Blocker beißt auch gerne selbst und kann mit einem Abwartezug zur Seite springen. Mike's König konnte nicht in das gegnerische Lager eindringen und es war vermutlich Remis. Bevor seine Zeit komplett abgelaufen ist, bot Mike Remis und somit gewannen wir als Mannschaft.
Franco konnte nur noch kosmetisch unseren Erfolg verbessern, da er nach meiner kurzen Einschätzung mit seinem Freiibauern auf h-Linie im figurenlosen Endspiel auf Siegkurs war. Er hätte nur noch den Bauern nach vorne preschen müssen, den König ablenken, den Bauern abgeben und dafür ins gegnerische Lager eindringen, um eine riesige Frassfete zu feiern. Stattdessen ließ Franco sich auf dem Damenflügel in einen Schlagaubtausch verwickeln, wodurch sein Gegner einen Freibauern schaffte und so das Gegenspiel bekam. So urplötzlich war wegen einem (!) falschen Bauernzug die Sache für Franco gelaufen und er gab auf.
Eine sehr merkwürdige Bemerkung zum Schluss. Bei diesem denkbar knappen Ergebnis gewannen wir alle drei Partien mit Schwarz, die mit Weiß wurden bestenfalls Remis. Mit Paul-Lukas (ebenfalls mit Schwarz) hätten wir sogar auf allen 4 Brettern mit Schwarz siegen können.
Sergej Schmidt
| Br. |
SV Traktor Priestewitz 1 |
5:3 |
SC Hoyerswerda 4
|
| 1 |
Pfaffe, Mike |
½:½ |
Frank, Markus |
| 2 |
Schmidt, Daniel |
0:1 |
Frank, Christian |
| 3 |
Weser, Dietmar |
0:1 |
Graf, Maria |
| 4 |
Gose, Olaf |
+/-
|
|
| 5 |
Eilmes, Franco |
1:0 |
Graf, Pia |
| 6 |
Lehmann, Uwe |
1:0 |
Grohmann, Alexander |
| 7 |
Noppes, Wilfried |
½:½ |
Rössel, Louis |
| 8 |
Schmidt, Sergej |
+/-
|
|
3. Runde gegen Hoyerswerda IV.
Mit einem hohen Sieg wollten wir gegen den Staffelneuling aus Hoyerswerda ein paar Brettpunkte gutmachen, um weiter an der Spitze der Tabelle mit zu mischen. So begann das Spiel schon mal mit 2 Siegen?! für uns, weil Hoyerswerda nur mit 6 statt 8 Spielern antrat. Aber schon nach kurzer Zeit verlor Daniel sein Spiel. Zum Glück machten Uwe und Franco kurzen Prozess mit Ihren Gegnern, denn an den anderen Brettern stand der Gegner oft besser, und so brauchten wir nur noch ein Unentschieden für den Gesamtsieg. So retteten sich Wilfried und Mike noch ins Remis und der „leichte“ Sieg wurde zum Arbeitssieg.

Franco Eilmes
| Br. |
SV TUR Dresden 2
|
3,5:4,5
|
SV Traktor Priestewitz 1 |
| 1 |
Kreibich, Klaus |
½:½ |
Pfaffe, Mike |
| 2 |
Sonntag, Wolfgang |
½:½ |
Schmidt, Daniel |
| 3 |
Gelbhaar, Henning |
1:0 |
Gose, Paul-Lukas |
4
|
Heinze, Peter |
1:0 |
Gose, Olaf |
5
|
Oelschner, Siegfried |
0:1 |
Eilmes, Franco |
| 6 |
Bauriegel, Wolfgang |
0:1 |
Lehmann, Uwe |
| 7 |
Golbs, Horst |
½:½ |
Noppes, Adolf |
| 8 |
Thiele, Dirk |
0:1 |
Schmidt, Sergej |
Am Sonntag ging es mit unserer „Bestbesetzung“ gegen den Zweiten der Tabelle. Unser Ziel war nicht zu verlieren, und es wurde ein spannender Kampf, wobei lange nicht feststand wer ihn gewinnen sollte. Schnell mit 1,5 : 0,5 in Führung gegangen (Franco, Daniel), stand es an den anderen Brettern etwas besser für Priestewitz. Doch dann verdarb Olaf seine Siegstellung. Sergej brachte uns wieder in Führung, Mike bot Remis, was akzeptiert wurde und Paul-Lukas musste aufgeben. Nun war es an Uwe und Adolf (die beide besser standen) das Match nach Hause zu holen. Uwe gewann seine Partie herausragend, Adolf verzichtete zugunsten der Mannschaftswertung auf seinen sicheren Sieg und einigte sich mit dem Gegner auf Remis.
Franco Eilmes
Eine bittere Niederlage für den SV Traktor Priestewitz.
Br.
|
SV Traktor Priestewitz 1 |
3:5 |
USV TU Dresden 6
|
| 1 |
Pfaffe, Mike
|
0:1 |
Schöne, Frederik |
| 2 |
Schmidt, Daniel
|
½:½ |
Schmidt, Konrad |
| 3 |
Gose, Paul-Lukas
|
½:½ |
Hampel, Viktor |
| 4 |
Gose, Olaf
|
0:1 |
Wolkow, Michael |
| 5 |
Eilmes, Franco
|
1:0 |
Gottschall, Ina |
| 6 |
Lehmann, Uwe
|
0:1 |
Raden, Hans-Joachim |
| 7 |
Noppes, Adolf
|
0:1 |
Schubert, Frank |
| 8 |
Schmidt, Sergej
|
1:0 |
Pfefferkorn, Katja |
Sie war absolut unnötig, es sah nach einem gerechten Unentschieden aus. Aber alles der Reihe nach.

Die Spitzenbegegnung zwischen 2 führenden Mannschaften in der Staffel A war für mich die spannendste von allen, die ich miterleben durfte. Die Mannschaften traten fast in ihrer Bestbesetzung auf. Der Klassenunterschied in DWZ-Zahlen war unbedeutend – durchschnittiche 1499 (TU Dresden) gegen 1432 (Traktor Priestewitz).
Es gab keine schnelle Nummer, rund 2 Stunden lang konnte man noch kaum einen Brettsieger erkennen. Der erste Bretpunkt ging an Dresden, als Olaf seine Partie verlor. Auf dem Brett wurden lange Zeit keine Steine getauscht und als sich auf einmal eine große Aufräumaktion einsetzte, erkannte Olaf danach, daß er in eine ungünstige Lage kam.

Franco gewann seine Partie gegen die Lieblingsgegnerin Ina Gottschall. Im letzten Jahr spielten die beiden noch am zweiten Brett gegeneinander und Franco gewann äusserst glücklich. Diesmal war die TU Auswahl total anders, sie wurde erheblich stärker. Ina war die einzige Spielerin, die im letzten Jahr gegen uns spielte. Sie wechselte zum 5. Brett genauso wie Franco beim SV Traktor Priestewitz, so daß sich wiedergefunden haben.
Danach verlor Uwe seine Partie, so daß wir wieder in Rückstand gerieten. Uwe kam in arge Zeitnöte und verdarb seine ausgeglichene Stellung.
Unser Nachwuchsspieler Paul-Lukas spielte am 3. Brett mit Schwarz ausgezeichnet. Er konnte 2 Mehrbauern erbeuten und drückte einen Freibauer bis auf die vorletzte Reihe. Dabei lehnte er das Remisangebot und versuchte, seine Partie zu gewinnen. Leider gelang es ihm nicht, seine Vorteile zu nutzten und die Partie im Turmendspiel mit dem falschen Läufer (nicht die Farbe des Einzugsfeldes) wurde Remis. Trotzdem war es wieder einmal eine Riesenpartie von Paul-Lukas. Sein Soll in dieser Spitzenbegegnung erfüllte er jedenfalls.

Eine tragische Partie spielte Mike. Mit Schwarz konnte er eine druckvolle Stellung aufbauen, so daß er in höchster Zeitnot nur noch ein Remisangebot hätte machen brauchen. Da wir aber in Rückstand waren, spielte er kurz vor Blättchenfall weiter und machte einen verhängisvollen Fehler, von dem er nach der Zeitkontrolle nicht mehr erholen konnte.

Just als Mike seine Partie in Zeitnöten fortsetzte, sah in meiner Partie nach meinem Sieg aus. Mike wusste leider nichts davon und spielte weiter. Ehrlich gesagt, hatte ich lange Zeit in dieser Partie sehr mulmiges Gefühl, da es sehr viel auf dem Spiel stand und ich wäre froh gewesen, ein Unentschieden erreicht zu haben, anstatt mit Weiß klanglos zu verlieren. Die Damen waren in der Eröffnung getauscht, ich gewann einen Bauern, den ich aber, meinem Gefühl nach, nicht lange hätte halten können. Er hinderte aber meine Gegnerin an der Entwicklung, so daß ich immer die Initiative besaß. Ich entschloss mich dafür, meinen König nicht zu rochieren, um für das Endspiel Vorteile zu erlangen, er stand aber ziemlich unsicher auf f2, was mich sehr misstrauisch stimmte. Zudem blieb es nicht viel Zeit bis zur Zeitkontrolle übrig, so daß ich mich langsam mit Remisgedanken abfindete.
Dann endeckte ich endlich einen ungenauen Zug meiner Gegnerin, so daß ich sofort Gewinnchancen witterte.

Der Springer geht auf b3, der Läufer auf b6, die Türme werden getauscht. Der Mehrbauer entschied doch die Partie. Danach verlor Katja sehr viel Zeit beim Überlegen, so daß sie noch in arge Zeitnot kam. Die Läufer wurden getauscht, ich bekam einen entfernten Freibauern für den h2, danach musste der schwarze König den a7 abholen, währenddessen sein weißer Kollege sich im Zentrum in Stellung gebracht hatte.
Den 41. Zug machte sie nicht mehr, da es aussichtslos war, weiter zu kämpfen. Alle schwarzen Bauern werden fallen und gegen 3 verbundene Freibauern ist kein Gras gewachsen.

Danach zwang Daniel mit Weiß seinen Gegner zum Remis. Seine Stellung ist zwar sehr schwierig geworden, der Fritz schätzt sie mit 2,5 Minusbauern, sein Gegner hatte aber nur noch 5 Minuten Zeit übrig und wollte verständlicherweise keine Niederlage durch Blättchenfall riskieren.

Unsere Nachwuchstalente haben also ihre Pflicht mit 2 Unentschieden an Spitzenbrettern voll erfüllt und es lag an erfahrenen Mannschaftsmitgliedern, einen Mannschaftspunkt zu erreichen. Mike kämpfte zwar noch, hatte aber eine völlig aussichtslose Stellung.
Dafür stand unser Vereinsboss Adolf Noppes in der letzten Partie des Tages prächtig.

Mit 2 Mehrbauern hatte er einen entscheidenden Vorteil, was aber noch mühsam zu verwerten gewesen wäre, da die Damen auf dem Brett waren und sein Gegner einen aktiven Läufer im Vergleich zum Addy´s passiven Springer hatte. Dazu hatte Adolf eine extrem schwache Grundreihe. Trotzalledem waren alle Zuschauer einig, daß er seine Vorteile ausnutzen wird, zudem er mehr Zeit hatte. Dafür reicht es mal, einfach die Damen zu tauschen, was aber doch nicht so einfach ist.

Der Fehler von Adolf entschied das Mannschaftsergebnis zu Gunsten von TU Dresden. Er unterschätzte die geballte Gewalt eines Freibauern auf der vorletzten Reihe, indem er seine Dame als Blocker entfernte und den Bauern nach vorne schreiten ließ.
Wir gratulieren TU Dresden zum Sieg und müssen einräumen, daß unserer Mannschaft doch noch ein wenig an Turniererfahrung und Abgeklärheit fehlt. Wir haben in diesem Spiel einiges dazu gelernt.
Sergej Schmidt
Auf keinen Fall verlieren, will man oben dran bleiben...
| Br. |
SV Traktor Priestewitz 1 |
5:3
|
SV Ottendorf-Okrilla 1 |
| 1 |
Pfaffe, Mike
|
0:1 |
Niese, Dirk
|
| 2 |
Schmidt, Daniel
|
½:½ |
Manecke, Sebastian
|
| 3 |
Weser, Dietmar
|
0:1 |
Beck, Thomas
|
4
|
Gose, Olaf
|
1:0 |
Gabriel, Rolf
|
5
|
Eilmes, Franco
|
1:0 |
Achtert, Jens
|
| 6 |
Lehmann, Uwe
|
1:0 |
Winkler, Mayk
|
| 7 |
Noppes, Wilfried
|
1:0 |
Koenig, Jürgen
|
| 8 |
Schmidt, Sergej
|
½:½ |
Böttger, Karl
|
Zum ersten Heimspiel im Neuen Jahr empfingen wir die Schachfreunde aus Ottendorf-Okrilla, immerhin Absteiger der letzten Saison, und es entwickelte sich ein äußerst spannender Kampf um die Punkte an allen Brettern.
Zwar gingen wir schnell mit 1:0 in Führung (Olaf), dann folgten zwei Remis durch Daniel und Sergej. Als sich nach knapp 4 Stunden die Uhren der ersten Zeitkontrolle näherten, waren noch keine Entscheidungen an den restlichen Brettern gefallen. In dieser Zeitnot „blitzte“ sich Wilfried zum Sieg und wir führten 3:1, während die restlichen Spieler in die „Verlängerung“ mussten.
Nach etwa 5 Stunden konnte Mike seine Stellung am ersten Brett gegen einen der besten Spieler dieser Liga, Dirk Niese (FIDE-ELO 2040), nicht mehr kontrollieren und verlor sein Match.
Nach spannenden Kampf konnte Uwe seine bessere Stellung nun endlich zum Sieg ummünzen, als fast zur gleichen Zeit Dietmar seine Partie verlor. Nun stand es 4:3 für uns und ein Remis genügte zum Gesamtsieg, aber Franco hatte ein besseres Endspiel auf dem Brett und gewann als letzter seine Partie zum verdienten 5:3 für Priestewitz.
Ein paar Impressionen mit Photos von Sergej Schmidt:

Olaf (r.) kurz vor dem Sieg. Daniel (l.) bei der "Kopfarbeit". Wilfried (r.) analysiert die Lage. Uwe(v.r.), wo nur ist der Gewinnweg?
Franco Eilmes
"Leichter" Auswärtssieg in Coswig
| Br. |
TuS Coswig 1920 5
|
2:6 |
SV Traktor Priestewitz 1 |
1
|
Marek, Moritz |
0:1
|
Schmidt,Daniel
|
2
|
Polaski, Frank |
½:½ |
Gose, Paul-Lukas
|
3
|
Zieschank, Leon |
0:1
|
Gose, Olaf
|
4
|
Enache, Rares |
0:1 |
Eilmes, Franco
|
5
|
Kunath, Tim |
0:1 |
Lehmann, Uwe
|
6
|
Lehne, Arwin Hugo |
1:0
|
Noppes, Wilfried
|
7
|
Kotschate, Tom |
0:1 |
Noppes, Adolf
|
8
|
Bauer, Enrico |
½:½ |
Schmidt, Sergej
|
Zum Auswärtsspiel gegen Coswig mussten wir auf unser erstes Brett (Mike) verzichten. Diese Aufgabe wurde aber von Daniel meisterlich gelöst. Er gewann schon als zweiter seine Partie. Das 1:0 für Priestewitz legte Olaf nach schnellem Spiel bereits nach einer Stunde vor. An allen Brettern stand Priestewitz eigentlich besser und so träumte man schon von einem hohen Sieg um einige Brettpunkte gegen die Mannschaft der TU Dresden gut zu machen. Aber plötzlich verlor Wilfried durch eine schöne Kombination seines Gegners die Partie, und auch Paul-Lukas musste nun um ein Remis kämpfen, was ihm schließlich auch gelang. Zuvor hatte Franco uns 3:1 in Führung gebracht und Adolf auf 4:1 erhöht. Das Ergebnis zum 6 : 2 komplettierten Uwe mit einem Sieg und Sergej mit einem remis.
Fotos von Sergej Schmidt


F. Eilmes
Auch im letzten Heimspiel wurde hoch gewonnen!
| Br. |
SV Traktor Priestewitz 1 |
6,5:1,5
|
SV Dresden-Striesen 1990 4 |
| 1 |
Pfaffe, Mike |
0:1
|
Bormann, Alexander |
| 2 |
Gose, Paul-Lukas |
+/-
|
|
| 3 |
Weser, Dietmar |
+/-
|
|
4
|
Gose, Olaf |
1:0
|
Viereck, Axel |
5
|
Eilmes, Franco |
1:0 |
Klee, Günther |
| 6 |
Lehmann, Uwe |
½:½ |
Leupolt, Ekkehard |
| 7 |
Noppes, Wilfried |
1:0 |
Schmieder, Rainer |
| 8 |
Noppes, Adolf |
1:0 |
Rinke, Heiko |
Leider war unser Gegner diesmal mit zwei Spielern weniger angereist was bedeutete das wir gleich mal mit 2 Brettpunkten im Plus starten konnten. Natürlich gibt das alleine schon mal etwas Sicherheit aber noch waren 2,5 Punkte zu holen um mit einem Mannschaftssieg an der Spitze der Tabelle zu bleiben. Den ersten Sieg des Tages fuhr Wilfried ein, gefolgt von einem remis von Uwe. Alle anderen Bretter mit der Ausnahme von Mike standen zu diesem Zeitpunkt schon auf Gewinn für Priestewitz. So gewannen auch in der Reinfolge erst Franco dann Olaf. Zum Abschluss machte Adolf mit einem Sieg das hohe Ergebnis perfekt.
| Br. |
SC 1911 Großröhrsdorf 4
|
2:6
|
SV Traktor Priestewitz 1 |
| 1 |
Lindner, Mario |
½:½ |
Pfaffe, Mike
|
| 2 |
Meißner, Ulrich |
0:1 |
Schmidt, Daniel
|
| 3 |
Minkwitz, Julian |
½:½ |
Gose, Paul-Lukas
|
4
|
Preetz, Erik |
1:0 |
Weser, Dietmar
|
5
|
Roch, Robin |
0:1 |
Gose, Olaf
|
| 6 |
Büchner, Mark |
0:1 |
Eilmes, Franco
|
| 7 |
Opitz, Paul |
0:1 |
Lehmann, Uwe
|
| 8 |
Murke, Florian |
0:1 |
Noppes, Wilfried
|
|