top
logo

Home

Schnappschuss!

Alexandra Schmidt

Zitat

Gewinnen ist nicht alles... doch verlieren ist gar nichts. (Edmar Mednis)

3. BSG Jugend Open in Leipzig PDF Print Email

Anfang Oktober fand in Leipzig das dritte Jugend Open der BSG Grün-Weiß Leipzig statt. Es wurden 7 Runden Normalschach gespielt mit der Bedenkzeit 75 Minuten + 15 Minuten. Es beteiligten sich leider  zu wenig Kinder an diesem Turnier. Es lag in erster Linie am traumhaften Wetter draußen sowie daran, daß es 3 Feiertage hintereinander weg gab. Viele Familien nutzten die Zeit, um mit ihren Kindern einen Ausflug zu machen. Dazu kommt die Tatsache, daß die Kaderspieler ihren Lehrgang an diesem Wochenende hatten, so daß einige starke Spieler von der BSG Grün-Weiß selbst an ihrem Open nicht teilnehmen konnten...

 

 

 

 

 

... Das Turnier organisierte Sven Sorge, der mit etlichen Schwierigkeiten im Vorfeld zu kämpfen hatte und das BSG Grün-Weiß Open ganz ausfallen musste. So daß Jugendturnier noch stattfinden konnte ist sein großes Verdienst. Dafür bedanken wir uns und wünschen ihm noch viel Erfolg in den nächsten Jahren. So eine vorzügliche Kinderarbeit soll mit einem größeren Teilnehmerfeld aus verschiedenen Schachvereinen entsprechend gewürdigt werden. So viele gute Jugend Opens im Normalschach haben wir ja nicht in unserer Gegend.

 

 

Daniel und Alexandra Schmidt vertraten den SV Traktor Priestewitz in diesem Turnier.

 

 

Im letzten Jahr wurde Daniel noch völlig überraschend der Sieger des Turniers und Alexandra das beste Mädchen, so dass sie sich nun mit einer Mitfavoritenrolle zurechtfinden mussten. Der große Favorit auf den Sieg war diesmal ohne Zweifel der sächsische Kaderspieler Marvin Engert von der SG Turm Leipzig, für den seine enorme Turniererfahrung (47) und die DWZ von 1748 Punkten eine deutliche Sprache sprechen.

 

 

Daniel begann das Turnier mit drei Pflichtsiegen am ersten Spieltag. Alexandra gewann zwei ihrer Partien und stolperte dann gegen den alten Bekannten Marvin Kahl von der BSG Grün-Weiß Leipzig. Eine Stellung möchte ich an dieser Stelle zeigen. Hier verpasst Alexandra mit Tc2 einen entscheidenden Zug, was Fritz mit über 3 Mehrbauern Vorteil bewertet. Stattdessen zog sie Sc6, um den b7 zu schützen. Schlagartig ändert sich die Lage. Wenn der Turm den starken schwarzen Läufer schlägt, hat Weiß sofort über 2 Bauern Mehrgewicht in der Partie. Weiß wollte keine Materialnachteile eingehen, so zog er den Turm auf e3, was Schwarz mit 2 Mehrbauern wieder in Vorteil bringt. So ändert sich die Lage dramatisch nach jedem Zug in dieser scharfen Partie, die Alexandra zum Schluss verliert.

 

 

Die vierte Runde gewann Alexandra gegen Alexander Schreiber und schloss sich wieder an die Spitzengruppe an. Daniel spielte gegen den Top Favoriten Marvin Engert, so daß es die Spitzenpartie des gesamten Turniers sein dürfte. Die Partie war spannend und lange Zeit offen, bis Daniel im Endspiel Fehler machte und 2 Bauern verlor. Diesen strategischen Vorteil liess sich Marvin nicht mehr nehmen und gewann die Partie nach 66 Zügen.

 

 

 

Nach diesem Erfolg gegen den stärksten Verfolger schien für Marvin Engert die Frage um den ersten Platz geklärt gewesen zu sein. Die nächste Runde spielte er gegen Alexandra und plötzlich wackelte er sehr bedenklich, als sie sich mit schwarzen Steinen nach einer glänzenden Kombination eine überlegene Stellung verschaffte.

 

 

 


Hier überlegte Alexandra sehr lange und es hat sich gelohnt. Am Ende der Kombination hatte sie sich eine Qualität gesichert.

 

 

Leider machte sie im Endspiel einige Fehler und verlor diese Partie anschliessend, damit verpasste sie ihre Chance, eine echte Sensation zu schaffen und die Spitze durcheinander zu wirbeln. Daniel spielte währenddessen gegen Marvin Kahl und gewann relativ mühelos, da Marvin sehr früh einen Bauern einstellte, den Daniel über die Zeit brachte und im Endspiel sicher verwerten konnte.

 

 

 

 

Die vorletzte Runde verlor Alexandra gegen Oskar Krosse, obwohl sie im Mittelspiel optisch ganz gut stand. Ihr Angriff verpuffte jedoch und mit 2 Minusbauern hatte sie im Endspiel keine Chance. Daniel spielte gegen Isabell Neumann vom SV 1919 Grimma. Die sonst aufmerksam spielende Isabell hatte sehr viel Respekt vor ihm. Sie übersah eine Bauerngabel, verlor eine Leichtfigur und wurde so zu leichter Beute für Daniel.

 

 

In der siebten Runde gewannen unsere Kinder ihre Partien. Alexandra gelang dabei ein hübsches Mattbild.

 

 

In der letzten Runde wurde noch mal sehr spannend im Kampf um die Spitze. Am ersten Brett spielten Marvin Engert und Marvin Kahl sehr lange ihre Partie, es war mit Abstand die längste Partie des Spieltages. Es stand  so lange ausgeglichen (mit Initiative für Weiss), bis im Endspiel der Herausforderer Marvin Kahl einen Fehler machte und seinen Springer verlor. Danach setzte sich die Erfahrung des Kaderspielers Marvin Engert durch.

 

 

 

Am Ende gab es Siegerpokale und strahlende Gewinner dieses Turniers. Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Isabell Neumann, die den dritten Platz belegte. Es kam leider nicht zum direkten Duell gegen Alexandra (was ich mir sehr erhoffte), doch mit 5 gewonnenen Partien (bei 2 Niederlagen gegen die Topfavoriten) hat sie den dritten Platz zu Recht verdient. Alexandra belegte mit 4 Punkten den 8. Platz.

 

 

Und noch mehr Gewinner dieses Turniers.

 

 

Endergebnisse

 

bottom

Веб-дизайн шаблоны joomla

, Веб-дизайн joomla templates

. XHTML and CSS.