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| Die unerbitterlichsten Regeln im Schach sind die Ausnahmen. (Saveli Tartakover) |
| Stadtmeisterschaft Großenhain 2011 |
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Am 24 Juni 2011 fand in Großenhain im durch den Tornado zerstörten und neuerbauten Alberttreff die traditionelle Stadtschachmeisterschaft statt. Am Turnier nahmen 13 Erwachsene und 33 junge Schachspieler aus Großenhain, Riesa, Bischofswerda und Ortrand teil. Es gab insgesamt 3 Altersklassen: Kinder bis 6. Klasse, Jugendliche ab 7. Klasse und Erwachsene. Die Bedenkzeit lag bei 10 bzw. 15 Minuten respektive für die Kinder oder Erwachsene...
...Bei den Erwachsenen gewannen am Ende Bezirksligaspieler aus Riesa erwartungsgemäß alle 3 Pokale für die ersten Plätze. Von unserem Verein SV Traktor Priestewitz waren leider nicht alle und nicht die stärksten Mitglieder am Start, um den Riesaern eventuell Paroli bieten zu können. Erfreulicherweise hatten wir eine weibliche Teilnehmerin, die in der Endwertung immerhin 3 männliche Kontrahenten hinter sich lassen konnte.
Bei den Kindern gab es spannender Spiele. Trotzdem hatten am Ende erfahrene Vereinsspieler die Nase vorn.
Den ersten Platz belegte Michael Flechsig vom SC Riesa, der eine Woche zuvor Kreismeister wurde. Einzig Alexandra Schmidt vom SV Traktor Priestewitz hätte ihm noch gefährlich werden können, willigte sich aber in der letzten, alles entscheinden Partie auf ein Unentschieden ein, um sich den zweiten Platz zu sichern. Den dritten Platz erkämfpte sich Tom Leppchen vom Werner-von-Siemens Gymnasium. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle. Vierte wurde Leah Nagel von der 2. Grundschule Am Bobersberg, was mich für sie besonders freut. Damit haben sich 2 Mädchen unter die 4 besten Teilnehmer gespielt.
An dieser Stelle möchte ich eine kleine Aufgabe aus dem Turnier geben. Alexandra spielte hier mit Schwarz und zog im letzten Zug Dc6-d6. Ihre Sorgen um den Läufer, der enorm unter Druck steht, sind berechtigt. Allerdings hätte sie einen besseren Zug finden können, der gleichzeitig eine miese Falle für den unbedachten Angreifer darstellt. Die Lösung gibt es am Ende des Berichtes. Übrigens, Alexandra spielte diese Partie Remis.
Bei den Jugendlichen traten 12 Teilnehmer gegeneinander an.
Der größte Favorit auf den Titelgewinn war zweifelslos Marc von Reppert vom SV Ortrand. Er spielt seit vielen Jahren aktiv Schach, gewann 2010 in Brandenburg in der U12 die Landesmeisterschaft, war auch dieses Jahr bei der deutschen Einzelmeisterschaft dabei. Er kommt nicht selten nach Großenhain, zum Frühlingsmannschaftsturnier oder auch zur Stadtmeisterschaft, wo er im vorletzten Jahr Stadtmeister wurde. Unsere Kinder sind natürlich hochmotiviert, gegen einen großen Spieler antreten zu können und diesmal musste Marc 3 herbe Niederlagen einstecken. Damit belegte er einen unerwarteten siebenten Platz in der Endwertung.
Der Sieger bei den Jugendlichen wurde Jören Hochmann vom SC Riesa.
Das letzte Spiel von Paul-Lukas Gose gegen Tom Weichold entschied die Frage um die entgültige Platzierung. Tom brauchte nur ein Remis um Erster zu werden, es war aber gar nicht so einfach gegen den diesjährigen SEM-Teilnemer bei U14. Paul-Lukas konnte noch mit einem Schlussspurt und seinem Sieg gegen Tom den dritten Platz erreichen.
Zum Schluss möchten wir uns beim Alberttreffchef Herrn Naumann sowie Frau Labitzke und Herrn Henker herzlich bedanken für diese tolle traditionelle Sportveranstaltung
' Für die Tabellen habe ich leider keine Angaben zur Vereinszugehörigkeit. Endstand Kinder
Endstand Jugendliche
Endstand Erwachsene
Die Lösung: wenn eine Figur gefesselt ist, sollte man die Fesselung am besten sofort aufheben. Bei der Suche nach der Lösung kommt man um die Rochade nicht umhin und siehe da - den Läufer darf man auf keinen Fall schlagen, sonst ist die Dame nach Te8 Pfutsch. Rettet Weiß die Dame, bekommt er sofort Schachmatt, da seine Grundreihe schwach ist. |



